Bürgernahe Weiterentwicklung der Gemeindeverwaltung

Eine Gemeindeverwaltung erfüllt keinen Selbstzweck, sondern muss ihre gesamte Schaffenskraft in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger und die Weiterentwicklung der Gemeinde stellen. Dies war und ist meine Leitmaxime. Sie ist die Stärke einer kleinen Gemeindeverwaltung. Ich stehe für diese Bürgernähe und setzte mich persönlich auch für Konfliktlösungen ein.

Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse der Verwaltung und Gemeindevertretung

Transparente Informationen über die Angelegenheiten der Gemeinde sind das A und O, um überhaupt mitreden zu können. Dazu müssen wir die Informationspolitik und die Beteiligungsmöglichkeiten weiter entwickeln. Regelmäßige themenbezogene Einwohnerversammlungen, in denen insbesondere die Bürger zu Wort kommen, liegen mir ebenso am Herzen wie Vor-Ort-Sitzungen der Gemeindevertretung und deren Ausschüsse.

Unterstützung von Vereinen, Initiativen und Seniorenarbeit zur Stärkung des Dorflebens

Das bürgerschaftliches Engagement prägt das Leben in unseren Dörfern. Ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen in Vereinen, Initiativen und der Seniorenarbeit würde uns einiges fehlen. Daher gilt es, diese Engagierten weiter zu unterstützen. Unterstützung heißt hierbei nicht ausschließlich, dass Gelder der Gemeinde fließen müssen. Oft hilft es schon, Kontakte zu knüpfen oder bei Förderanträgen zu helfen.

Auf Landesebene hat sich die Politik parteiübergreifend für eine Vereinfachung der Förderrichtlinien im Rahmen der LEADER-Förderung ausgesprochen, um Kreativität und Innovation auf lokaler Ebene zu fördern. Dieses Versprechen gilt es einzufordern und umzusetzen.

Stärkung der Ortsteilfeuerwehren als Anker des gesellschaftlichen Lebens und im Rahmen der Nachwuchsgewinnung

Das Kreiskonzept "Stützpunktfeuerwehren" mit der Betonung der Ortsfeuerwehren in Pinnow, Schenkendöbern und Groß Gastrose hat sich für den örtlichen Brandschutz und bei Hilfeleistungen bewährt. Die "kleinen" Ortsfeuerwehren dürfen hierbei jedoch nicht vergessen werden. Sie sind für die Nachwuchsgewinnung unerlässlich und mit ihrer Arbeit oftmals Anker im Dorfleben. Ihre Ausstattung gilt es daher zu erhalten. Die Jugendarbeit und die Zusammenarbeit benachbarter Wehren sind zu fördern.

Vertiefung der projektbezogenen Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen

Wirtschaftliche Entwicklung und Strukturentwicklung sind unabhängig von Landes-, Kreis- oder Gemeindegrenzen. Ich setzte mich daher für eine intensive projektbezogene Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen ein. Der Kooperation mit dem Mittelzentrum Guben kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Aber auch im Austausch mit Gemeinden über die Kreisgrenzen hinweg und zu den Nachbargemeinden in Polen liegen noch erhebliche Potentiale, die es auszubauen gilt.

Projektentwicklung im Rahmen der "Internationalen Naturausstellung" unter enger Einbeziehung der umliegenden Ortsteile

Im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes Lieberoser Heide soll eine bislang einzigartige "Internationale Naturausstellung" (I.N.A.) umgesetzt werden. Neben der Inwertsetzung und Erschließung der wertvollen Naturausstattung, von der Wüste, über Heideflächen, Wäldern und Mooren, geht es hierbei vor auch um eine wirtschaftliche Regionalentwicklung, an der besonders die Ortsteile im Norden Gemeinde teilhaben werden. Es ist uns gelungen, das Projekt I.N.A. in den Abschlussbericht der Bundeskommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" zu integrieren, so dass hier zukünftig umfassende Fördergelder zu erwarten sind.

Teilhabe der Einwohner an Erneuerbare-Energien-Projekten

Der Erzeugung Erneuerbare Energien ist in vielen Orten der Gemeinde anzutreffen. Wie jede Form der Energieerzeugung ist dies nicht immer konfliktfrei. Dennoch sind die "Erneuerbaren" ein Wirtschaftsfaktor in unserer Gemeinde. Ich werde mich dafür einsetzen, dass zukünftig die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen auch wirtschaftlich von der "Energiewende in Schenkendöbern" stärker profitieren können.

Stärkung des Profils der Grünen Grundschule Grano

Die Grüne Grundschule Grano ist nicht nur für Kinder aus der Gemeinde Schenkendöbern eine vorbildliche Bildungseinrichtung, sondern sie strahlt auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Die naturwissenschaftliche Profilierung, der Hort im "Haus der Generation" und die großen Freiflächen sorgen für eine gute Entwicklung unserer Kinder. Kinder sind unsere Zukunft. Daher stehe ich dafür ein, dass die Grundschule im stetigen Dialog mit den Kindern, Eltern und Lehrern weiter entwickelt wird.

Aktive Mitwirkung der Gemeinde im Zuge des Lausitzer Strukturwandels

Im Rahmen des Strukturwandels werden in Zukunft Fördergelder in Größenordnungen von EU, Bund und Land in die Lausitz fließen. Die entscheidenden Gesetze und Richtlinien liegen bislang noch nicht vor. Dennoch ist es an der Zeit, neue Projekte zu entwickeln.

Hierfür möchte ich einen breit angelegten Workshop und Ideenwettbewerb mit engagierten Einwohnern aus allen 16 Ortsteilen der Gemeinde veranstalten.
Gemeinsam mit Ihnen sollen die Zukunftsprojekte für Schenkendöbern entwickelt werden!

Entwicklung von Nutzungskonzepten für die Bergbaufolgelandschaft des Tagebaus Jänschwalde

Die Braunkohlenförderung im Tagebau Jänschwalde endet spätestens 2023. Es liegt im Aufgabenbereich des zukünftigen Bürgermeisters, zeitnah Nutzungskonzepte für die Bergbaufolgelandschaft zu entwickeln. Hiervon können vor allem die Ortsteile profitieren, die während der zehnjährigen Debatte um den Tagebau Jänschwalde-Nord in ihrer Entwicklung gehemmt wurden.

Neuer Lattenpegel am Pinnower See
Seit Mai ist der Wasserstand bereits um 40 cm gestiegen
Im Gespräch am Tagebau Jänschwalde
Pastlingsee